Gedanken zur Jahreslosung
Jesus Christus spricht: Ich lebe und ihr sollt auch leben. Johannes 14,19
Es ist schon spannend: das Niederdrücken der Türklinke, das Öffnen und dann der erste Blick in ein neu renoviertes Zimmer oder gar eine neue Wohnung. Wir schreiten gerade hinein in ein neues Jahr und auch das ist spannend. Wird es mir gefallen mit dem was kommt? Kann ich damit zurechtkommen? Habe ich neue einmalige Chancen?
Die Schlussseite in einer unserer Tageszeitungen der letzten Tage brachte eine Auflistung, was sich 2008 alles so ändert. Manches betrifft mich auch, aber die meisten wichtigen Bereiche sind nicht angesprochen. Bleibe ich gesund? Bleibt unser Miteinander (in der Familie oder Gemeinde) gut und für alle bereichernd? Gibt es Ereignisse, die mich aus der Bahn werfen wollen und was muss ich dann tun? Mit der Jahreslosung für 2008 hat Jesus nicht die konkrete Antwort auf all die Fragen gegeben. ER redet vom Leben sehr allgemein. Ist das zu wenig?
Am Beginn seines Weges ins Leiden hat er manches sehr wichtige gesagt. In Joh. 13- 17, den Abschiedsreden Jesu, ist u.a. die Rede vom Dienen, vom Verrat, von der Liebe zueinander und davon, dass ER Weg und Wahrheit und Leben ist. Auch seinen eigenen Tod sagt Jesus voraus- und dann: Ich lebe und ihr sollt auch leben! Nicht alle Fragen werden hier beantwortet aber zwei der Wichtigsten: Was ist der Sinn meines Lebens und gibt es ein Leben nach dem Tod?
Der Sinn unseres Lebens besteht darin, IHN zu kennen und ihm nachzufolgen. Und weil ER den Tod überwunden hat, dürfen wir dies auch tun, fest darauf bauen. Die praktischen Dinge 2008 mögen bei uns allen ganz unterschiedlich aussehen. Da gibt es auch keine Norm. Aber ER will ganz dran bleiben an unserem Leben und schon kräftig hineinwirken.
In die 365 mal 1440 Minuten des neuen Jahres IHN mit hinein nehmen - und IHN dort erfahren, dazu ermutige ich Sie sehr. Es wäre schön, wenn wir viel Kontakt miteinander im neuen Jahr haben könnten, Gemeindekontakte und Besuche, Telefongespräche und Gebete füreinander. Um SEINE Nähe uns erfahrbar zu machen, dazu gebraucht ER oft Mitchristen.
Auch wir mit unserem Glauben und Dienst brauchen einander dringender, als wir oft annehmen. Bei manchen, die zur Bibelstunde für Neueinsteiger kommen, kann man das spüren und hören. Aber auch wir anderen brauchen einander. Lasst uns doch die Verbundenheit stärken, Gelegenheit zum Auftanken wieder wahrnehmen und bei Belastungen andere zur Hilfe rufen. Ich bin sehr offen für Anliegen.
Gerne wollen wir auch das Abendmahl der Neujahrszeit mit Alten und Kranken zu Hause feiern.
Bitte lasst uns da Eure Wünsche hören. Mit einem deutlichen und herzlichen Dankeschön für alles Mittragen, Mittun und Opfern und der Ermutigung "dran zu bleiben an IHM" grüßen Euch ganz herzlich
Pastor Christian Meischner und Familie





