Immanuelkirche Reichenbach / Friedenskirche Mylau

   
 






Gedanken zum Monatsspruch

Jesus Christus spricht: Ihr habt nun Traurigkeit; aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen.   Joh. 16,22

Das Hoffnungslicht
Warum? Eine schwarze Wand aus Trauer und Angst baut sich vor den Jüngern auf. Offen hat Jesus mit ihnen über sein baldiges Sterben gesprochen. Sie können, sie wollen es einfach nicht fassen, dass Jesus am Kreuz verenden soll - und damit ihr gemeinsames Leben. Selbst ganz von Trauer und Angst erfüllt, tröstet Jesus selbstlos seine Jünger. Er sieht weiter. Er zeigt ihnen das Licht am Ende des Tunnels, durch den er nun gehen muss. Kein Leid ist wie das andere. Es gibt Situationen in einem jeden Menschenleben, da ist man in der Traurigkeit gefangen und ewig und drei Tage von der Lebensfreude entfernt. Diese Trauer darf so sein. Doch für jeden gibt es ein Hoffnungs-licht am Ende des Tunnels: Ostern. Da ist Jesus von den Toten auferstanden. Nach einer gefühlten Ewigkeit von drei Tagen steht Jesus plötzlich in der Mitte seiner Jünger und erfüllt ihr Herz mit Freude: Wir sehen ihn wieder. Sein Sterben - für uns. Seine Auferstehung - für uns. Der Sieg über den Tod ist vollbracht. Es gibt ein Wiedersehen: Niemand kann dieses Hoffnungsgut, diese Freude zerstören. Bis heute dringt sie an jeden Ort. In einem Osterlied aus Afrika heißt es: Er war begraben drei Tage lang. Ihm sei auf ewig Lob, Preis und Dank; denn die Gewalt des Tods ist zerstört; selig ist, wer zu Jesus gehört. Reinhard Ellsel

Es erfüllt uns mit Freude, mit Euch diese Passions- und Osterzeit zu erleben, weil Jesus selbst uns begegnen und mit Hoffnung erfüllen will. Lasst uns doch mit allem zu IHM gehen und viel Platz machen für sein prägendes, österliches Wirken.

In lebendiger, österlicher Hoffnung verbunden, Euer Pastor Christian Meischner und Familie

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